Schauspiel Frankfurt, Foto: Alexander Paul Englert
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Schauspiel Frankfurt

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Patentöchter

Corinna Ponto und Julia Albrecht
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Inhalt

Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandssprecher der Dresdner Bank Jürgen Ponto in seinem Haus in Oberursel Opfer eines Terroranschlags der RAF. Unter den Terroristen der RAF ist Susanne Albrecht, die Tochter eines Freundes. Nur durch ihre persönliche Bekanntschaft mit den Pontos war es den Terroristen möglich, ihr Opfer so schutzlos zu treffen. Für beide Familien ist das traumatische Erlebnis dieses Tages lebensverändernd. 35 Jahre später beginnen Corinna Ponto, Tochter des Opfers, und Julia Albrecht, Schwester der Attentäterin, eine vorsichtige Annäherung. In Briefen und Begegnungen setzen sie ihre Erinnerungen nebeneinander und zeichnen so ein persönliches Bild einer Tat, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis eingeschrieben hat. »Patentöchter« ist ein Dialog für zwei Schauspielerinnen, der sich mit Schuld und Täterschaft beschäftigt, nach der Möglichkeit von Versöhnung fragt und die Perspektive der Opfer der RAF ins Zentrum rückt – eine Perspektive, die in der öffentlichen Diskussion viel zu lange ignoriert wurde

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