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Martin Gerlach Mikroskopische Aufnahmen, Aus: Formenwelt aus dem Naturreiche (Die Quelle, Bd. V), Wien: Gerlach u. Wiedling (1902-1904)
Martin Gerlach Mikroskopische Aufnahmen, Aus: Formenwelt aus dem Naturreiche (Die Quelle, Bd. V), Wien: Gerlach u. Wiedling (1902-1904)

Foto.Buch.Kunst

Albertina
Wien | 28.06.2019-22.09.2019
So selbstverständlich agiert das Foto als dominierendes Abbildungsmedium in jeder Art von Publikation, dass die Ursprünge dieses Zusammenwirkens in Vergessenheit geraten sind: Der Weg des Fotos ins Buch war lang und von vielen technischen Problemen begleitet. Zwar erreichten ab etwa 1860 eindrucksvolle Bände mit eingeklebten Originalaufnahmen von 1000-fach vergrößerten Schmetterlingsflügeln, Kaiser Maximilians Prunkrüstung, militärischen Übungen oder aristokratischen Theateraufführungen ein begeistertes Publikum, doch waren diese Veröffentlichungen nur für wenige erschwinglich. Erst durch die Übertragung in den Druck, der eine praktisch unbeschränkte Auflagenhöhe erlaubte, wurde aus der Fotografie jenes Massenmedium, das das 20. Jahrhundert visuell beherrschte. Die Kombination aus überzeugender Fotografie, raffinierter Buchgestaltung und handwerklicher Perfektion lieferte ein breites Spektrum früher Fotobände in Österreich, denen nun erstmals eine Ausstellung gewidmet wird....
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Andreas Fogarasi, Sketch 6, 2017, Courtesy der Künstler, Georg Kargl Fine Arts, Wien, Vintage Galéria, Budapest & Galerie Thomas Bernard, Paris
Andreas Fogarasi, Sketch 6, 2017, Courtesy der Künstler, Georg Kargl Fine Arts, Wien, Vintage Galéria, Budapest & Galerie Thomas Bernard, Paris

Andreas Fogarasi. Nine Buildings, Stripped

Kunsthalle Wien
Wien | 13.11.2019-15.12.2019
Städte wandeln sich in vielerlei Hinsicht – ihre Größe, ihre politische Struktur, ihre demografische Zusammensetzung, ihre funktionale Rolle, ihre Identität sind ebenso veränderlich wie ihre äußere Erscheinung, ihr Volumen, ihre Oberfläche. Andreas Fogarasi dokumentiert die Verwandlung der Oberflächen der Stadt Wien in einer in der Kunsthalle Wien gezeigten Reihe von neun Skulpturen, für die er sich Bruchstücke in jüngster Zeit abgerissener Gebäude wie auch Elemente der Neubauten, die an ihrer Stelle entstanden, zu eigen gemacht hat. Architekturgeschichte wird in Fotografien, Beschreibungen, Bauplänen und manchmal auch Modellen konserviert. Im Gedächtnis der Allgemeinheit wie in den Sammlungen, wie sie mit der Thematik befasste wissenschaftliche Einrichtungen oder architekturbegeisterte Privatpersonen aufbauen, liegt das Hauptaugenmerk auf herausragenden Projekten, historischen Ensembles oder den Werken berühmter Architekten. Ein wesentlicher Aspekt eines Gebäudes, einer Stadt wird dabei allzu oft übersehen und verschwindet undokumentiert: seine, ihre haptische Oberfläche, Farbe, Haut. Das Projekt lenkt die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Gebäude in Wien, die abgerissen werden, um für neue Bauten Platz zu machen, oder aber bis auf den Kern rückgebaut und dann mit neuen Innenausbauten und Fassaden versehen werden. Für die Ausstellung sammelt der Künstler konkrete Gebäudeteile – solche, die entfernt werden, aber auch neue Bauelemente: Fassadenverkleidungen, Bodenfliesen, Bruchstücke von Fenstern und Türen, Material- und Farbmuster. Jedes Gebäude wird durch seine Materialien und Oberflächen vor und nach dem Um- oder Neubau dargestellt. So entsteht eine Reihe höchst abstrakter und zugleich durch und durch realistischer Skulpturen, die den Wandel der Gebäude (und der Stadt) dokumentieren. Andreas Fogarasi (geboren 1977 in Wien) ist bildender Künstler und Mitherausgeber von dérive – Magazine for Urban Studies. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen gezeigt: Museo Tamayo, Mexiko-Stadt; Ludwig Museum, Budapest; New Museum, New York; Kunstverein Düsseldorf; Muzej suvremene umjetnosti Zagreb; CAC, Wilna; Frankfurter Kunstverein und Palais de Tokyo, Paris. Einzelausstellungen (u.a.): Georg Kargl Fine Arts, Wien (2017); Proyectos Monclova, Mexiko-Stadt (2016); MAK Center, Los Angeles (mit Oscar Tuazon); Galeria Vermelho, São Paulo; Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig; Haus Konstruktiv, Zürich (2014); Prefix ICA, Toronto (2012); Museo Reina Sofia, Madrid (2011); Ludwig Forum, Aachen (2010); Lombard-Freid Projects, New York und im ungarischen Pavillon auf der 52. Venedig Biennale (2007), wo er mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderbeitrag ausgezeichnet wurde....
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Maria Lassnig Mit einem Tiger schlafen, 1975 Öl auf Leinwand Albertina, Wien – Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbank © Maria Lassnig Privatstiftung
Maria Lassnig Mit einem Tiger schlafen, 1975 Öl auf Leinwand Albertina, Wien – Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbank © Maria Lassnig Privatstiftung

Maria Lassnig

Albertina
Wien | 06.09.2019-01.12.2019
Maria Lassnig (1919–2014) zählt mit Louise Bourgeois, Joan Mitchell und Agnes Martin zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits früh machte Maria Lassnig ihren eigenen Körper zum Mittelpunkt ihrer Kunst, lange bevor Körperbewusstsein, Körpersprache und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde wurden. Humorvoll und ernst, sehnsuchtsvoll und gnadenlos bannt die Künstlerin ihre Selbstempfindung auf den Malgrund. Nicht was sie sieht, sondern wie sie sich spürt, wird zum Bild. Zum hundertsten Geburtstag würdigt die ALBERTINA Maria Lassnig mit einer umfassenden Retrospektive....
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Gelatin / Liam Gillick, Stinking Dawn: It should feel like unicorns are about to appear, 2018, Courtesy Galerie Meyer-Kainer
Gelatin / Liam Gillick, Stinking Dawn: It should feel like unicorns are about to appear, 2018, Courtesy Galerie Meyer-Kainer

Gelatin & Liam Gillick. Stinking Dawn

Kunsthalle Wien
Wien | 05.07.2019-06.10.2019
Im Sommer 2019 werden Gelatin und Liam Gillick die Kunsthalle Wien Museumsquartier in ein Filmset verwandeln. Nach einem von Gillick für die Ausstellung gefertigten Filmskript errichten Gelatin im Laufe der Ausstellungsdauer eine Filmkulissen-Installation. Die Dreharbeiten beginnen am Eröffnungsabend unter möglicher Mitwirkung des Publikums und werden an noch bekanntzugebenden Tagen fortgesetzt. Fertig produzierte Teile des Films werden während der Ausstellungszeit zu sehen sein. Gelatin sind vier Wiener Künstler, die sich 1978 in einem Ferienlager kennengelernt haben und seither zusammen arbeiten und spielen. Seit 1993 stellen sie international aus. Gelatin machen sich in ihrer Praxis die Codes relationaler Ästhetik zu eigen und haben eine anarchische und durch und durch unkonventionelle skulpturale Sprache und Herangehensweise erfunden. Humor und Logik, aber auch chaotische Genauigkeit sind Schlüsselinstrumente bei der Konzeption neuer Arbeiten. Ihre Werke schlagen einen Bogen von Individuum und isoliertem Phänomen zu ergebnisoffener Kollektivität, von unverhohlener Erotik zum sublimierten Genuss des Zusammenseins. Museumsbesucher/innen werden oft Teil ihrer Performances, die darauf abzielen, ein Publikum in eine Gemeinschaft zu verwandeln. Gelatins Arbeiten waren international in Museen wie dem Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam; der Fondazione Prada, Mailand; dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris; dem Kunsthaus Bregenz; der Kunsthalle Krems und dem 21er Haus in Wien zu sehen, außerdem auf der Manifesta 11 in Zürich, der 49. und 54. Venedig Biennale, der 1. Moskau-Biennale, der Aichi-Triennale, der Gwangju-Biennale, der Shanghai-Biennale, der Liverpool-Biennale und der EXPO 2000. Der New Yorker Künstler Liam Gillick (geboren 1964 in Aylesbury, Großbritannien) bedient sich zahlreicher Formate, um ein Schlaglicht auf die neuen ideologischen Steuerungssysteme zu werfen, die seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind. Er hat eine Reihe von Schlüsselerzählungen entwickelt, die oft einer ganzen Werkgruppe zugrunde liegen. Gillicks Arbeiten zeigen die dysfunktionalen Seiten des Erbes der Moderne auf, vor allem der Abstraktion und der modernen Architektur, wie sie sich im Spiegel eines globalisierten neoliberalen Konsenses darstellen. Seine Arbeiten waren in zahlreichen wichtigen Ausstellungen wie der documenta und den Biennalen von Venedig, Berlin und Istanbul zu sehen; 2009 vertrat er Deutschland in Venedig. Museale Einzelausstellungen fanden im Museum of Contemporary Art, Chicago; dem MoMA, New York und der Tate, London statt. Außerdem schreibt Gillick seit 25 Jahren und hat sich insbesondere als Kunstkritiker einen Namen gemacht. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter eines Bandes gesammelter kritischer Schriften. Aufsehenerregende Kunstwerke im öffentlichen Raum entstanden u.a. für das britische Innenministerium in London und das Lufthansa-Hauptquartier in Frankfurt. Zugleich hat Gillick seine Praxis durch Arbeiten für experimentelle Kunsträume und in der Zusammenarbeit mit Künstler/innen wie Philippe Parreno, Lawrence Weiner und Louise Lawler erweitert....
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Foto: One Night of Tina
Foto: One Night of Tina

One Night of Tina

A Tribute to the Music of Tina Turner Direct from London
Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus
Bregenz | nächster Termin 23.11.2019 20:00 Uhr
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Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)
Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)

Das Phantom der Oper

Musical von Sasson/Sautter
Brucknerhaus
Linz | nächster Termin 20.02.2020 20:00 Uhr
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Foto: Axel Heimken
Foto: Axel Heimken

Flashdance

What a feeling
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 08.02.2020 19:30 Uhr
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Foto: Michael Boehmlaender
Foto: Michael Boehmlaender

Die größten Musical Hits aller Zeiten

This is THE GREATEST SHOW Live 2020
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 01.04.2020 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)
Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)

Sascha Grammel

Fast fertig
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 02.06.2020 19:30 Uhr
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Foto: Sebastian Igel
Foto: Sebastian Igel

Oliver Pocher

#SocialMediaBitch
Sporthalle Gmunden
Gmunden | nächster Termin 23.08.2019 20:00 Uhr
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Foto: Stefan Waghubinger
Foto: Stefan Waghubinger

Stefan Waghubinger

Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Kabarett Niedermair
Wien | nächster Termin 30.11.2019 19:00 Uhr
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Carolin Kebekus Pussyterror (Foto: Axel Klein)
Carolin Kebekus Pussyterror (Foto: Axel Klein)

Carolin Kebekus

Neues Programm
Helmut-List-Halle
Graz | nächster Termin 18.10.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Kerstin Joensson (c) Sony Music
Foto: Kerstin Joensson (c) Sony Music

Amigos

GOLD Tournee 2018
Congress / Saal Tirol
Innsbruck | nächster Termin 13.09.2019 19:30 Uhr
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Star Wars (Foto: Penguinmoon Alegria)
Star Wars (Foto: Penguinmoon Alegria)

Star Wars in Concert

Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 18.04.2020 19:30 Uhr
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Herbert Grönemeyer (Foto: Ali Kepenek)
Herbert Grönemeyer (Foto: Ali Kepenek)

Herbert Grönemeyer

Arena Tour 2019
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 12.09.2019 19:30 Uhr
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Michelle (Foto: Anelia Janeva)
Michelle (Foto: Anelia Janeva)

Michelle

TABU - LIVE
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 15.09.2019 18:00 Uhr
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