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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

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Museumsausstellungen

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Hermann Nitsch Schüttbild, 2003 Öl auf Leinwand Albertina, Wien. Sammlung Batliner © Hermann Nitsch, Bildrecht, Wien, 2019
Hermann Nitsch Schüttbild, 2003 Öl auf Leinwand Albertina, Wien. Sammlung Batliner © Hermann Nitsch, Bildrecht, Wien, 2019

NITSCH. Räume aus Farbe

Albertina
Wien | 17.05.2019-11.08.2019
Bleiben Sie am Laufenden! Abonnieren Sie den ALBERTINA Newsletter. ALBERTINA Tickets Holen Sie sich jetzt Ihr Online-Ticket! Für Hermann Nitsch stellt die Malerei eine der Disziplinen seines Orgien Mysterien Theaters dar. Sie ist zutiefst in Aktionismus, Performance, in der Multimedialität verankert. Die Malerei ist der Ursprung der Aktionen und zugleich deren Ergebnis. Mit der Ausstellung NITSCH. Räume aus Farbe sollen nun Nitschs Bilder in der ALBERTINA erstmals nicht als Teil eines größeren Ganzen, sondern als Malerei für sich betrachtet werden. Nitschs Malerei sprengt die Dimensionen des Tafelbilds, erobert flächendeckend die Wand und greift als umfassende Installation in den Raum ein. Die Ausstellung zeigt einen Künstler, der seine Malerei seit den 1960er Jahren kontinuierlich weitergedacht und für jede Malaktion, jede Gruppe an Werken eine eigene spezifische Herangehensweise entwickelt hat, deren Resultate nun als Farbräume und Schüttinstallationen begehbar und erfahrbar sind....
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Nora Schultz / Rosalind Nashashibi / Fiona Connor

Wiener Secession
Wien | 27.06.2019-01.09.2019
Nora Schultz Die deutsche Konzeptkünstlerin Nora Schultz entwirft raumgreifende Installationen und skulpturale Soundarbeiten. Performance und Video zählen ebenso zu ihrer künstlerischen Praxis und ergänzen sich mit den Skulpturen innerhalb der Installationen. Selbstgebaute, improvisierte Druckmaschinen bildeten oft den Ausgangspunkt für und Kern von skulpturalen und performativen Interventionen. Ihr Interesse galt dabei der Bedeutung maschineller Bildproduktion, ihrer Eigendynamik und der sich demgegenüber ändernden Position der Künstlerin/Autorin. In jüngster Zeit verwendet sie oft unterschiedliche Kameras (GoPro, Videodrohne etc.) als maschinelle, nur bedingt kontrollierbare “Co-Produzenten” in ihrem Prozess. Alltagsgegenstände, Sprache, Aufzeichnungssysteme und kulturelle Verschiebungen spielen in Schultz’ Arbeit ebenso eine Rolle wie die Beobachtung und kritische Involvierung des Ausstellungsraumes und der Künstlerin selbst als Produzentin der Arbeit. In performativen Interaktionen entwickelt sie oft große Installationen, die die Strukturen des Raums mit einbeziehen, ihn komplett vereinnahmen und manchmal über seine Grenzen hinausragen. Gestaltungsprozesse, Handlungen, die ursächlich mit den verwendeten Materialien verbunden sind, und die Setzung von Objekten und Aktionen zueinander verleihen ihren künstlerischen Interventionen eine gewisse Spannung. Rosalind Nashashibi Rosalind Nashashibi verzichtet in ihren Filmen auf stringente Erzählungen. Stattdessen inszeniert sie Szenen und Momente aus dem alltäglichen Leben in filmischen Collagen zu oft enigmatischen wie gleichermaßen poetischen Bildern. In der Parallelität unterschiedlicher Handlungsstränge manifestiert sich ihr Interesse an vielschichtigen Realitätsebenen und sozialen Organisationsformen von der Familie bis zum Staat. Grenzen, aber auch räumlich beengte Orte, wie beispielsweise ein Schiff oder ein abgeschiedenes Haus im Dschungel, dienen als Schauplätze ihrer Handlungen. Anhand dieser Handlungen – teilweise sind sie konstruiert und vorgegeben, teilweise erscheinen sie dokumentarisch – beobachtet sie die psychologischen Strukturen von Kontrolle und Zwängen in zwischenmenschlicher Beziehungen. Nashashibi hatte sich schon während ihres Malereistudiums dem Film zugewandt. Da sie die besonderen Qualitäten analogen Filmmaterials und klassischer filmischer Konventionen wie Montage, Schnitt und Kameraführung schätzt, dreht sie ihre Filme meist auf 16mm-Film. Die seit einigen Jahren zu den Filmen entstehenden Gemälde ermöglichen der Künstlerin in einer Unmittelbarkeit und Direktheit auch andere Aspekte herauszuarbeiten, als es das konzeptuelle und kontrollierte filmische Arbeiten erlaubt. Fiona Connor Die neuseeländische Künstlerin Fiona Connor reproduziert in ihren skulpturalen Installationen alltägliche Gegenstände und Strukturen. Durch ihre Nachbildungen von Pinnwänden, Trinkbrunnen, Outdoor-Möbeln oder Türen macht sie nicht nur auf diese oft übersehenen Formen aufmerksam, sondern zeichnet auch Geschichten und Mikroökonomien von Gemeinschaften nach. Zahlreiche ihrer Arbeiten entstehen dabei als Reaktion auf die Infrastruktur der Orte und Umgebungen, an denen sie ausgestellt sind, und enthüllen dadurch auch die architektonischen Mechanismen, die unsere Interaktionen mit Kunst beeinflussen....
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Zwei Frauen betreiben das ENIAC Hauptsteuerpult (befindet sich noch in der Moore School). Links: Betty Jennings (Frau Bartik), rechts: Frances Bilas (Frau Spence), Datum nicht bekannt. Aus den Archiven der Technischen Bibliothek der ARL. Historische Computerbilder. Foto © U.S. Army Photo
Zwei Frauen betreiben das ENIAC Hauptsteuerpult (befindet sich noch in der Moore School). Links: Betty Jennings (Frau Bartik), rechts: Frances Bilas (Frau Spence), Datum nicht bekannt. Aus den Archiven der Technischen Bibliothek der ARL. Historische Computerbilder. Foto © U.S. Army Photo

Hysterical Mining

Kunsthalle Wien
Wien | 29.05.2019-06.10.2019
Eine Ausstellung der Kunsthalle Wien im Rahmen der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019. Technologie gehört in jeder Gesellschaft zu den grundlegenden Feldern, in denen Geschlecht artikuliert wird. Technische Fertigkeiten und Kenntnisse scheinen spezifischen Geschlechtern zugeordnet zu sein und tragen so zur Ausformulierung von Maskulinität und Femininität bei. In der heutigen westlichen Welt, die als erste die Industrialisierung durchlief und die globale Produktion materieller und geistiger Güter, von Waren, Dienstleistungen und Wünschen beherrschte, ist Technologie eindeutig männlich kodiert. Männern wird eine natürliche Neigung zur Technologie zugeschrieben, während Frauen ihr angeblich ängstlich oder ablehnend gegenüberstehen. Männer befassen sich aktiv mit Maschinen, bauen und benutzen sie. Auch Frauen verwenden Maschinen, gelten aber gewissermaßen als passive Nutznießerinnen des Erfindergeists. Die modernistische Verknüpfung von Technologie und Männlichkeit spiegelt sich auch in geschlechtsspezifischen Alltagserfahrungen wider, in historischen Erzählungen, in der Arbeitswelt und im Bildungswesen, in der Gestaltung neuer Technologien und in der Verteilung von Macht in einer globalen Gesellschaft, die Technologie als Haupttriebfeder des Fortschritts sieht. Die Ausstellung untersucht die materiellen Welten, die wir durch Technologie schaffen, und die Rolle der Technologie in der Ausbildung lokaler und globaler Konfigurationen von Macht, Identitätsformen und Lebensweisen. Sie knüpft an radikale feministische und ökofeministische Theorien von den 1970ern bis zur Gegenwart an, die die Koppelung von neuen Technologien und technischen Wissenschaften an patriarchalische Vorstellungen kritisiert und revidiert haben. Ihre Agenda ist intellektuell und politisch zugleich. In ihren Arbeiten gehen die Künstler/innen der Ausstellung noch einen Schritt weiter, um neue Formen von Wissen, Fähigkeiten und Körperpraktiken in Bezug auf den Einsatz wie auch die Produktion von (neuen) Technologien zu denken und ins Werk zu setzen. Künstler/innen (unter anderem): Trisha Baga, Louise Drulhe, Veronika Eberhart, Sylvia Eckermann & Gerald Nestler, Judith Fegerl, Fabien Giraud & Raphaël Siboni, Katrin Hornek, Barbara Kapusta, Marlene Maier, Pratchaya Phinthong, Marlies Pöschl, Delphine Reist, Tabita Rézaire...
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Dahinschmelzen. Gletscher als Zeugen des Klimawandels

Naturhistorisches Museum Wien
Wien | 05.06.2019-01.09.2019
Das Naturhistorische Museum Wien zeigt als erstes Museum die Ausstellung DAHINSCHMELZEN, eine Visualisierung des Klimawandels durch die Stiftung Project Pressure. Project Pressure verwendet Kunst, um zu Engagement und Verhaltensänderungen anzuregen. Im Gegensatz zu Waldbränden, Überschwemmungen und anderen Wetterereignissen kann der Massenverlust der Gletscher zu 100 % auf globale Temperaturschwankungen zurückgeführt werden. Sie sind daher wichtige Indikatoren für den Klimawandel. Aus diesem Grund beziehen sich die ausgewählten Kunstwerke in der Ausstellung DAHINSCHMELZEN auf verschwindende Gletscher, um die Auswirkungen des Klimawandels mithilfe verschiedener Medien aufzuzeigen. Seit 2008 beauftragt Project Pressure weltweit renommierte Künstler mit Expeditionen in die ganze Welt; die künstlerischen Arbeiten, die daraus hervorgingen, werden im Naturhistorischen Museum Wien erstmals als ganze Ausstellung gezeigt. Die Projekte wurden in Kooperation mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern entwickelt und durchgeführt, um die wissenschaftliche Genauigkeit zu gewährleisten. DAHINSCHMELZEN bezieht Arbeiten aus allen relevanten Kontinenten ein und entführt den Betrachter in drei Kapiteln auf eine Reise um die Welt. Der erste Teil mit dem Titel Warum sind Gletscher wichtig? bietet eine Einführung in das Thema. Man erfährt, wie jährliche Vergleichsbilder genutzt werden, um Veränderungen und damit die Auswirkungen des Klimawandels zu verfolgen. Der Künstler Peter Funch verwendet Vintage-Postkarten als Vorlage für seine Bilder von amerikanischen Gletschern, um die Auswirkungen des Gletscherrückgangs zu erfassen. Diese Effekte betont er zusätzlich durch die Verwendung von RGB (Rot, Grün, Blau)-Separationsprofilen. Durch seine Landschaftsdarstellung will Funch den Einfluss des Menschen auf die Natur aufzeigen. Noémie Goudal fordert unsere Vorstellung von Stabilität heraus. Gletscher können wie Berge aussehen, aber die sogenannten Flüsse aus Eis bewegen sich und unterliegen ständigen Veränderungen. Um die sich permanent wandelnde Gletscher-Landschaft zu spiegeln und die sich verändernde Umwelt hautnah erlebbar zu machen, konstruierte Goudal eine großformatige fotografische Installation, die auf biologisch abbaubarem Papier gedruckt wurde und sich bei Nässe zersetzt. Wenn sich das Bild auflöst, kann die künstliche Landschaft mit ihrem natürlichen Vorbild verglichen werden. Im zweiten Abschnitt Aktuelle Themen setzt sich die Ausstellung DAHINSCHMELZEN unter anderem mit der Tatsache auseinander, dass Gletscher weltweit für mehr als eine Milliarde Menschen unmittelbar lebenserhaltend sind. Diese sind für Trinkwasser, Bewässerung und Wasserkraft von der Gletscherschmelze abhängig. Man erfährt auch, wie die Grenzen innerhalb Europas durch das Abschmelzen von Gletschern neu gezeichnet werden. Der Klimawandel kann nicht mehr vermieden werden - er findet bereits statt. Die Welt und die Menschheit müssen sich anpassen. Im letzten Abschnitt Globale und zukünftige Aspekte der Kryosphäre behandelt die Ausstellung allgemein bekannte Fakten, überrascht aber die Öffentlichkeit / Besucher / Betrachter auch, indem sie Folgen des Klimawandels visualisiert, die weit über den Anstieg des Meeresspiegels hinausgehen. Durch spezifische Maßnahmen wird versucht, die Risiken durch Gletscherschmelze zu verringern. Die Künstler Norfolk & Thymann bringen ein eher ungewöhnliches Beispiel für Adaptation, nämlich jenen Teil des Rhône-Gletschers, der mit Polyester-Tüchern bedeckt wurde, um das Abschmelzen in Grenzen zu halten. Die Ausstellung DAHINSCHMELZEN kann als Geschichte über die Bedeutung von Gletschern gesehen werden, die auf wissenschaftliche, illustrative und poetische Weise erzählt wird. Jede Künstlerin und jeder Künstler repräsentiert eine einzigartige Sichtweise auf das Thema, indem sie oder er die Auswirkungen der Gletscherschmelze auf planetarer oder mikroskopisch-biologischer Ebene zeigt, das humanitäre Leiden thematisiert etc. In Kombination vermitteln die künstlerischen Interpretationen in DAHINSCHMELZEN den Besucherinnen und Besuchern einzigartige Einblicke in unsere Kryosphäre mit ihrem fragilen Ökosystem und in das sich verändernde Weltklima....
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Musicalübersicht

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Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)
Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)

Das Phantom der Oper

Musical von Sasson/Sautter
Brucknerhaus
Linz | nächster Termin 20.02.2020 20:00 Uhr
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Simply the Best (Foto: stars in concert)
Simply the Best (Foto: stars in concert)

Simply the Best

Tina Turners bewegtes Leben als Musical
Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus
Bregenz | nächster Termin 22.01.2020 20:00 Uhr
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Foto: Cavalluna
Foto: Cavalluna

Cavalluna

Legende der Wüste
Olympiahalle Innsbruck
Innsbruck | nächster Termin 23.05.2020 15:00 Uhr
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Foto: Kai Heimberg
Foto: Kai Heimberg

Disney in Concert

Dreams Come True
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 18.03.2020 19:30 Uhr
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Comedyübersicht

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Chris Tall (Foto: Robert Maschke)
Chris Tall (Foto: Robert Maschke)

Chris Tall

Und jetzt ist Papa dran!
Helmut-List-Halle
Graz | nächster Termin 20.10.2019 20:00 Uhr
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Martin Rütter (Foto: Guido Engels / Mina Entertainment)
Martin Rütter (Foto: Guido Engels / Mina Entertainment)

Martin Rütter

Freispruch!
Stadthalle Graz
Graz | nächster Termin 19.03.2020 20:00 Uhr
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Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)
Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)

Sascha Grammel

Fast fertig
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 02.06.2020 19:30 Uhr
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Mario Barth (Foto: Josef Fischnaller)
Mario Barth (Foto: Josef Fischnaller)

Mario Barth

Männer sind faul, sagen die Frauen
Salzburgarena
Salzburg | nächster Termin 01.02.2020 19:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Gerrit Cramer
Foto: Gerrit Cramer

Herr der Ringe

Die Rückkehr des Königs
Stadthalle Wien
Wien | nächster Termin 07.12.2019 19:00 Uhr
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Foto: Glenn Miller Orchestra
Foto: Glenn Miller Orchestra

Glenn Miller Orchestra

directed by Wil Salden
Brucknerhaus
Linz | nächster Termin 19.10.2019 19:30 Uhr
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Adel Tawil (Foto: Nils Schirmer)
Adel Tawil (Foto: Nils Schirmer)

Adel Tawil

Alles Lebt auf Tour
Bank Austria Halle im Gasometer B
Wien | nächster Termin 31.01.2020 20:00 Uhr
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Royal Republic (Foto: Erik Weiss)
Royal Republic (Foto: Erik Weiss)

Royal Republic

Tour 2019
Szene Wien
Wien | nächster Termin 29.11.2019 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Bregenzer Seebühne (Foto: Anja Köhler)
Bregenzer Seebühne (Foto: Anja Köhler)

Don Quijote

Bregenzer Seebühne

Bregenz | nächster Termin
20.07.2019 19:30 Uhr
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Freilichtbühne Silbertal
Freilichtbühne Silbertal

Peppino der Alpenmagier

Freilichtbühne Silbertal

Silbertal | nächster Termin
20.07.2019 20:30 Uhr
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Bregenzer Seebühne (Foto: Anja Köhler)
Bregenzer Seebühne (Foto: Anja Köhler)

Don Quichotte

Bregenzer Seebühne

Bregenz | nächster Termin
18.07.2019 19:30 Uhr
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