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Ausstellungen

Museumsausstellungen

Maria Lassnig Mit einem Tiger schlafen, 1975 Öl auf Leinwand Albertina, Wien – Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbank © Maria Lassnig Privatstiftung
Maria Lassnig Mit einem Tiger schlafen, 1975 Öl auf Leinwand Albertina, Wien – Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbank © Maria Lassnig Privatstiftung

Maria Lassnig

Albertina
Wien | 06.09.2019-01.12.2019
Maria Lassnig (1919–2014) zählt mit Louise Bourgeois, Joan Mitchell und Agnes Martin zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits früh machte Maria Lassnig ihren eigenen Körper zum Mittelpunkt ihrer Kunst, lange bevor Körperbewusstsein, Körpersprache und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde wurden. Humorvoll und ernst, sehnsuchtsvoll und gnadenlos bannt die Künstlerin ihre Selbstempfindung auf den Malgrund. Nicht was sie sieht, sondern wie sie sich spürt, wird zum Bild. Zum hundertsten Geburtstag würdigt die ALBERTINA Maria Lassnig mit einer umfassenden Retrospektive....
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Albrecht Dürer Betende Hände, 1508 Pinsel in Grau und Weiß, grau laviert, auf blau grundiertem Papier © Albertina, Wien
Albrecht Dürer Betende Hände, 1508 Pinsel in Grau und Weiß, grau laviert, auf blau grundiertem Papier © Albertina, Wien

Albrecht Dürer

Albertina
Wien | 20.09.2019-06.01.2020
Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die ALBERTINA den weltweit größten und bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers (1471–1528). Die um wertvolle internationale Leihgaben ergänzte Ausstellung präsentiert Dürers zeichnerisches, druckgrafisches und malerisches Werk als einander ebenbürtige künstlerische Leistungen. Mit ihren wertvollen Exponaten bietet sie Einblicke in neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Albrecht Dürers Œuvre in der ALBERTINA ist sammlungsgeschichtlich von besonderem Interesse: Die Provenienz lässt sich lückenlos bis ins Todesjahr des Künstlers zurückverfolgen. Damit besitzen wir einen seit fast 500 Jahren geschlossen erhaltenen Vorrat aus Dürers eigener Werkstatt. Schwerpunkte sind die Familienbildnisse, die berühmten Tier- und Pflanzenstudien sowie die Kopf-, Hand- und Gewandstudien auf gefärbten Papieren. Die Dürer-Sammlung der ALBERTINA bildet sowohl den idealen Ausgangspunkt für die Rekonstruktion seines Werkstattbetriebs als auch für eine Annäherung an Dürers persönliche, vom Gedankengut des frühen Humanismus geprägte Kunstauffassung....
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Arnulf Rainer Aus der Himmelserie: Ohne Titel, 1999-2002
Arnulf Rainer Aus der Himmelserie: Ohne Titel, 1999-2002

Arnulf Rainer

Albertina
Wien | 27.09.2019-26.01.2020
Anlässlich des 90. Geburtstags von Arnulf Rainer präsentiert die Albertina eine Auswahl aus ihren umfangreichen Beständen des Künstlers. Im Mittelpunkt stehen Beispiele der frühen Übermalungen und Kreuze, eine Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der „Face Farces“, von denen die Albertina besonders zentrale und bedeutende Werke verwahrt, sowie eine Serie von ebenso beeindruckenden Schleierbildern. Bereits vor fünf Jahren wurde Arnulf Rainer mit einer umfangreichen Retrospektive zu seinem 85. Geburtstag gewürdigt, Ausdruck der großen Wertschätzung für den international renommierten österreichischen Künstler....
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Manfred Willmann Volkmarweg 36, Teil 1 aus der Serie „Schwarz und Gold", 1979-1981 Silbergelatineabzug Albertina, Wien © Manfred Willmann
Manfred Willmann Volkmarweg 36, Teil 1 aus der Serie „Schwarz und Gold", 1979-1981 Silbergelatineabzug Albertina, Wien © Manfred Willmann

Die Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Albertina
Wien | 11.10.2019-12.01.2020
Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben. Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina gibt nun als erstes Museum in Zentraleuropa mit einer Auswahl von Highlights aus diesem Konvolut Einblick in die Sammeltätigkeit der Guerlains....
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Time Is Thirsty, Kunsthalle Wien 2019, Foto : iStock.com/Vitalina
Time Is Thirsty, Kunsthalle Wien 2019, Foto : iStock.com/Vitalina

Time Is Thirsty

Kunsthalle Wien
Wien | 30.10.2019-06.01.2020
Time Is Thirsty ist eine Reise durch Zeit und Raum im Gewand einer Ausstellung. Ein „Flashback-forward“, der sich in einer Synchronie zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfalten kann. Eine Ausstellung als Zeitreise, die das Jahr 1992 – damals wurde die Kunsthalle Wien gegründet – zum Ausgangspunkt für einen Fantasiefilm macht, dessen Handlung verloren ist. Ein in sich stimmiges Szenario, entworfen auf Grundlage einer präzisen Dramaturgie, lässt die Besucher/innen sich in eine raumfüllende Installation aus Musik, Kleidung, Gerüchen, Kunstwerken, Artefakten und nichtkünstlerischen Objekten vertiefen. Ein Zwischending, geformt durch die Manipulation von Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung. Ein Repertoire von Gesten und Gefühlen, die als zu schluckende MDMAdeleine körperlich und mental nachvollziehbar werden. Ein Kaleidoskop der Zeichen, zwischen denen man sich verlieren kann....
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Andreas Fogarasi, Sketch 6, 2017, Courtesy der Künstler, Georg Kargl Fine Arts, Wien, Vintage Galéria, Budapest & Galerie Thomas Bernard, Paris
Andreas Fogarasi, Sketch 6, 2017, Courtesy der Künstler, Georg Kargl Fine Arts, Wien, Vintage Galéria, Budapest & Galerie Thomas Bernard, Paris

Andreas Fogarasi. Nine Buildings, Stripped

Kunsthalle Wien
Wien | 13.11.2019-15.12.2019
Städte wandeln sich in vielerlei Hinsicht – ihre Größe, ihre politische Struktur, ihre demografische Zusammensetzung, ihre funktionale Rolle, ihre Identität sind ebenso veränderlich wie ihre äußere Erscheinung, ihr Volumen, ihre Oberfläche. Andreas Fogarasi dokumentiert die Verwandlung der Oberflächen der Stadt Wien in einer in der Kunsthalle Wien gezeigten Reihe von neun Skulpturen, für die er sich Bruchstücke in jüngster Zeit abgerissener Gebäude wie auch Elemente der Neubauten, die an ihrer Stelle entstanden, zu eigen gemacht hat. Architekturgeschichte wird in Fotografien, Beschreibungen, Bauplänen und manchmal auch Modellen konserviert. Im Gedächtnis der Allgemeinheit wie in den Sammlungen, wie sie mit der Thematik befasste wissenschaftliche Einrichtungen oder architekturbegeisterte Privatpersonen aufbauen, liegt das Hauptaugenmerk auf herausragenden Projekten, historischen Ensembles oder den Werken berühmter Architekten. Ein wesentlicher Aspekt eines Gebäudes, einer Stadt wird dabei allzu oft übersehen und verschwindet undokumentiert: seine, ihre haptische Oberfläche, Farbe, Haut. Das Projekt lenkt die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Gebäude in Wien, die abgerissen werden, um für neue Bauten Platz zu machen, oder aber bis auf den Kern rückgebaut und dann mit neuen Innenausbauten und Fassaden versehen werden. Für die Ausstellung sammelt der Künstler konkrete Gebäudeteile – solche, die entfernt werden, aber auch neue Bauelemente: Fassadenverkleidungen, Bodenfliesen, Bruchstücke von Fenstern und Türen, Material- und Farbmuster. Jedes Gebäude wird durch seine Materialien und Oberflächen vor und nach dem Um- oder Neubau dargestellt. So entsteht eine Reihe höchst abstrakter und zugleich durch und durch realistischer Skulpturen, die den Wandel der Gebäude (und der Stadt) dokumentieren. Andreas Fogarasi (geboren 1977 in Wien) ist bildender Künstler und Mitherausgeber von dérive – Magazine for Urban Studies. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen gezeigt: Museo Tamayo, Mexiko-Stadt; Ludwig Museum, Budapest; New Museum, New York; Kunstverein Düsseldorf; Muzej suvremene umjetnosti Zagreb; CAC, Wilna; Frankfurter Kunstverein und Palais de Tokyo, Paris. Einzelausstellungen (u.a.): Georg Kargl Fine Arts, Wien (2017); Proyectos Monclova, Mexiko-Stadt (2016); MAK Center, Los Angeles (mit Oscar Tuazon); Galeria Vermelho, São Paulo; Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig; Haus Konstruktiv, Zürich (2014); Prefix ICA, Toronto (2012); Museo Reina Sofia, Madrid (2011); Ludwig Forum, Aachen (2010); Lombard-Freid Projects, New York und im ungarischen Pavillon auf der 52. Venedig Biennale (2007), wo er mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderbeitrag ausgezeichnet wurde....
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